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Allgemeine Chirurgie

Abbildung OP-Personal

Im Bereich der allgemeinen Chirurgie erfolgt die Diagnostik und Therapie bei:

Hierbei handelt es sich um die Schädigung der lokalen Haut oder darunter liegender Schichten. Ein Dekubitus, auch Ulkus genannt, entsteht durch die dauerhafte Druckbelastung auf eine bestimmte Körperregion. Beim gesunden Mensch wird durch das Auslösen eines Reflexes eine Änderung der Körperhaltung ausgelöst. Bei älteren und kranken Menschen hingegen, ist dieser Reflex oftmals gestört, wodurch eine Übersäuerung der betreffenden Hautregionen entsteht. Dekubitalgeschwüre werden in unserer Chirurgie je nach Schweregrad sowohl konservativ als auch operativ behandelt.

Zur Diagnostik der Verletzung des Kopfes stehen Röntgen und CT vor Ort zur Verfügung. Außerdem werden im benachbarten Ärztehaus MRT-Untersuchungen durchgeführt.

Es erfolgt die Behandlung von Pneumothorax-Patienten. Durch das Eintreten der Luft in den Pleuraspalt ist die Ausdehnung der Lungenflügel behindert. Je nach Ausprägung kann der Patient dies kaum bemerken oder über einen Lungenkollaps bis hin zum Spannungspneumothorax (Lungen und Herz-Kreislauffunktionen sehr stark eingeschränkt) führen. Die Untersuchung mit Ultraschall macht auch kleine Pneumothorax sichtbar. Per Röntgenbild sind nur bedeutsame Pneumothorax sicher erkennbar. Mithilfe des CT können zusätzlich weitere Begleitverletzungen oder -erkrankungen aufgezeigt werden.

Das Leistungsspektrum der chirurgischen Abteilung umfasst zudem das Implantieren künstlicher Gelenke, insbesondere Hüftgelenke bei Verschleißerkrankung am Hüftgelenk sowie arthroskopische Operationen am Kniegelenk. Arthroskopien werden aber auch bei Meniskus- und Bänderverletzungen vorgenommen. In geeigneten Fällen wird dieser Versorgungsschwerpunkt auch ambulant durchgeführt.

Die Behandlung von Frakturen im Bereich der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie wird gemäß den Richtlinien der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese unter Verwendung von Platten, Nägeln, Schrauben und äußeren Festhaltesystemen durchgeführt und entspricht somit den höchsten qualitativen Anforderungen. Nach Durchbauung eines Knochenbruches werden die Implantate wieder entfernt, oftmals als ambulante Operation.

  • Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Portsystemen und Ereignisrekordern

Auch größere Operationen werden in Vollnarkose bei vertretbarem Risiko durchgeführt, bei

  • Hernien
  • Eingriffen der Hand- und Fußchirurgie
  • Krampfaderoperationen
  • Metallentfernung
  • Proktologischen Eingriffen

Physikalische Therapie

Zur Mit- und Weiterbehandlung unserer Patienten stehen speziell ausgebildete Therapeuten in einer mit modernen Behandlungsgeräten ausgerüsteten Physiotherapie-Abteilung zur Verfügung. Wir bieten eine Vielzahl therapeutischer Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Kondition an. Zu den am häufigsten angewandten Methoden zählen:

  • Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Lymphdrainagen und Massagen
  • Traktionsbehandlungen im Schlingentisch
  • Thermo- und Elektrotherapie

Diese Leistungen können auch ambulant in Anspruch genommen werden.
Weitere Infos unter: Tel. 07851 873-111 (Physikalische Therapie)

Ärztliche Leitung

Abbildung Dr. Rainer Brobeil

Rainer Brobeil
Chefarzt
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie, Notfallmedizin

Sekretariat

Heike Hoeymakers
Tel. 07851 873-129
Fax 07851 873-410
E-Mail: chirurgie(at)kel.ortenau-klinikum.de

Chirurgische Sprechstunde

Mo 13–15 Uhr, Mi 8–10 Uhr,
Do 10–11.30 Uhr

Termin nach telefonischer Vereinbarung über das Sekretariat des Chefarztes

Hernien-Sprechstunde

Do 10.30–11.30 Uhr

Termin nach telefonischer Vereinbarung über das Sekretariat des Chefarztes

Schilddrüsen/Gallen-Sprechstunde

Mi 8–9 Uhr

Termin nach telefonischer Vereinbarung über das Sekretariat des Chefarztes

Notfälle 24h Zentrale Aufnahme

Tel. 07851 873-0

Patienteninformationen