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Informationsveranstaltung: „Check up für Magen, Darm und Co – Jeder kann etwas tun!“

Mitteilung Kehl

Das Ortenau Klinikum Kehl lädt unter dem Motto „Check up für Magen, Darm und Co – Jeder kann etwas tun“ am 20. März um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im Zedernsaal der Stadthalle Kehl ein.

Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes gehören zu den häufigsten bösartigen Tumoren. Nur für wenige andere Krebserkrankungen gibt es vergleichbar wirkungsvolle Vorsorge und Früh­erkennungsmaßnahmen. Die moderne Lebensweise stellt nicht selten eine hohe Belastung für den Verdauungsapparat dar. Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, Entzündung der Speiseröhre, Übergewicht und Veränderungen der Ernährung sind Faktoren, die das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen des Magen-Darm-Bereiches erhöhen können. Insbesondere wenn in der Familie bereits solche Erkrankungen aufgetreten sind, ist das Risiko selbst zu erkranken erhöht.
 
Gelegentlich auftretende Beschwerden wie Sodbrennen, saures Aufstoßen, Druck im Oberbauch, Bauchschmerzen, Stuhlveränderungen sind in den meisten Fällen glücklicherweise harmlos. Treten sie jedoch öfter und in stärkerem Maße auf, können sie auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Es gibt sogenannte Alarmsymptome wie Schluckbeschwerden, Erbrechen, ungewollte Gewichtsabnahme, Blutarmut oder Blut im Stuhl. Diese sollten als Warnsignale beachtet und durch weitere Untersuchungen wie z.B. eine Magen- oder Darmspiegelung abgeklärt werden. So kann eine Krebserkrankung frühzeitig erkannt werden und es können rasch die notwendigen Maßnahmen zur Behandlung eingeleitet werden.
 
Der Monat März wurde zum Darmkrebsmonat erklärt und wird allgemein genutzt, nochmals an die notwendigen Früherkennungsmaßnamen zu erinnern. Das Ortenau Klinikum beteiligt sich daran mit einer Informationsveranstaltung. Dabei geht es nicht nur über den Darmkrebs, sondern über Beschwerden, Symptome und Hinweise des gesamten Magen-Darm-Traktes  - sprich von der Speiseröhre über Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase usw.
Insbesondere geht es um die Fragen: Wann muss man vorsichtig sein? Wann sollte man Beschwerden nicht einfach vernachlässigen, sondern mit dem Hausarzt sprechen? Wann sollte man weitere Untersuchungen in die Wege leiten, um eine mögliche Krebserkrankung im Magen-Darm-Bereich, aber auch andere Erkrankungen, möglichst frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und damit die Möglichkeit auf eine Heilung zu nutzen?